Am Wochenende vom 22. – 25.08 stand Vorweiden ganz im Zeichen der Kirmes. Von Freitag bis Montag wurde gefeiert, getanzt und Tradition gelebt.
Der Freitagabend startete mit unserer traditionellen Thekeneröffnung, bei der die Eddie Schmidt Band das Festzelt so richtig zum Beben brachte. Die Stimmung war einfach bombastisch – ausgelassene Feierlaune, tolle Musik und viele bekannte Gesichter. Besonders gefreut hat uns, dass zahlreiche Jungenspiele den Weg nach Vorweiden gefunden haben, um mit uns gemeinsam den Kirmesauftakt zu feiern.
Am Samstag stand dann unser erster große Festumzug auf dem Programm. Wie es bei uns Tradition ist, maschierten wir zuerst zum Friedhof, um an unsere verstorbene Mitglieder zu gedenken und ihnen die Ehre zu erweisen. Danach ging es weiter zur Einkehr des Königpaares des vergangenden Jahres, wo unser neuer Maikönig symbolisch das alte Spiel ausgrub. Danach maschierten wir gemeinsam zum Maibaum, wo wir unseren traditionellen Zapfenstreich abhielten. In diesem Jahr war der Moment besonders emotional – begleitet von einem schönen Sonnenuntergang und bestem Kirmeswetter, das der Stimmung ganz besonderen Glanz verlieh.
Nach dem Zapfenstreich zogen wir mit Musik und guter Laune ins Festzelt ein, wo die Eddie Schmidt Band wieder einmal für bombastische Stimmung sorgte. Die Tanzfläche war durchgehend voll und die Begeisterung im Zelt war spürbar. Ein weiteres Highlight des Abends war die beeindruckende Performance unserer Fahnenschwenker, die mit Präzision und Leidenschaft das Publikum begeisterten.
Zum Abschluss des Abends wurde die Ehrenpritsche feierlich von Egon und Regina Donath an Markus Wapnewski weitergegeben – ein Moment der die Verbundenheit und den Zusammenhalt im Jungenspiel Nassau einmal mehr deutlich machte.







Der Kirmessonntag begann traditionsgemäß mit dem Kirchgang zur St. Lucia, zu dem wir am Morgen gemeinsam hochmaschierten. In der festlich geschmückten Kirche feierten wir den Gottesdienst, der wie jedes Jahr ein wichtiger Bestandteil unserer Kirmes ist und für viele ein Moment der Besinnung ist. Im Anschluss zeigten unsere Fahnenschwenker vor der Kirche ihr Können und sorgten mit ihrer Darbietung für große Begeisterung bei allen Anwesenden. Danach maschierten wir gemeinsam hinunter zum Frühschoppen, wo bei guter Stimmung und Musik der Sonntag weiterging.
Am Abend startete schließlich der große Festumzug, der sich durch ganz Broichweiden zog. Zahlreiche befreundete Jungenspielen waren mit dabei und sorgten für ein farbenfrohes und lebendiges Bild in den Straßen. Trotz der Tatsache, dass in diesem Jahr nicht genügend Musikkappellen zur Verfügung standen und wir uns mit Musikboxen halfen, war der Umzug ein voller Erfolg.




Der Montag startete mit einem Frühschoppen am Zelt. In familiärer Atmosphäre wurden alte Kirmes- und Jungenspiellieder angestimmt, Erinnerungen geteilt und gemeinsam gefeiert. Währenddessen bereitete unser Maiknecht bereits das Grab für den Maikönig hinter dem Zelt vor. Am Abend machten wir uns auf den Weg zu unserem letzten Festumzug. Zuerst holten wir unsere Spielspitze und das Festkommitee am Hotel Mennicken ab. Danach gingen wir zum Altenheim Haus Serafine wo wir uns offizell auch vorstellten. Danach ging es zur Einkehr des neuen Königpaares. Von dort aus setzte sich das Spielverkehrt in Bewegung. Am Festzelt angekommen, wurde der Festzug mit einem Konfetti-Regen empfangen.










Am Dienstagmorgen fiel schließlich der König und wir verabschiedeten uns mit der Beerdigung des Spiels – ein emotionaler, aber wunderschöner Schlusspunkt unter eine unvergessliche Kirmes.

